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Perimeterdämmung innen – Keller dauerhaft vor Feuchtigkeit und Wärmeverlust schützen
Kurz erklärt: Ist Graben von aussen nicht möglich, schützt eine Perimeterdämmung innen Kellerwände zuverlässig vor Feuchtigkeit und Wärmeverlust. Die Brugger AG Mauer-Sanierung aus Lengwil kombiniert mineralische Innendämmung mit Injektionstechnik und Sanierputz – ohne Erdaushub, normgerecht nach SIA 272, seit über 30 Jahren.
Symbolbild: Perimeterdämmung innen – Kellerwand mit mineralischer Innendämmung und Abdichtung (Bild: Brugger AG)
📋 Das Wichtigste in Kürze
- Perimeterdämmung innen ist die Lösung, wenn Graben von aussen baulich nicht möglich oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.
- Mineralische Dämmstoffe (Calciumsilikat, Mineraldämmplatte) sind diffusionsoffen und regulieren Restfeuchtigkeit – Styropor ist innen ungeeignet.
- Vor jeder Innendämmung muss die Feuchtigkeitsursache beseitigt werden – sonst schimmelt es hinter der Platte.
- Aufsteigende Feuchtigkeit stoppt die Injektionstechnik – kein Graben von aussen nötig.
- Richtig ausgeführt reduziert die Perimeterdämmung innen den Wärmeverlust durch die Kellerwand um bis zu 70 %.
- Alle Arbeiten normgerecht nach SIA 272 (Feuchtigkeitsschutz und Kellerbau).
- Die Brugger AG berät kostenlos vor Ort – von der Diagnose bis zur fertigen Offerte.
Ein feuchter, kalter Keller ist kein Schicksal – er ist ein lösbares Problem. Die Perimeterdämmung innen kombiniert zwei Massnahmen in einem: Schutz vor eindringender Feuchtigkeit und Reduzierung des Wärmeverlusts durch erdberührte Kellerwände. Wer keinen Zugang für Erdarbeiten hat, für wen Graben zu teuer ist oder wer ein laufendes Gebäude sanieren will, ohne den Betrieb zu unterbrechen – für den ist die Innenlösung oft die einzig praktikable Wahl. Wir bei der Brugger AG Mauer-Sanierung führen Kellerwand-Sanierungen seit über 30 Jahren aus – und kennen jeden Wandtyp, jede Feuchtigkeitsursache und jedes Materialsystem, das dauerhaft funktioniert.
Was ist Perimeterdämmung innen – und wann ist sie sinnvoll?
Der Begriff Perimeter bezeichnet im Bauwesen den erdberührten Bereich eines Gebäudes – also Kellerwände, Bodenplatten und alle Bauteile, die dauerhaft im Erdreich liegen oder damit in Kontakt stehen. Eine Perimeterdämmung schützt genau diese Bauteile vor Wärmeverlust und Feuchtigkeitseintritt.
Die klassische Lösung ist die Aussendämmung: Erdreich ausheben, Wand abdichten, Dämmplatten anbringen, wieder verfüllen. Bauphysikalisch optimal – aber nicht immer umsetzbar. Die Perimeterdämmung innen setzt die Dämmung auf die Kellerraumseite der Wand. Sie ist die richtige Wahl, wenn:
- angrenzende Bebauung oder enge Zugänge Erdarbeiten verhindern
- der Aufwand für einen vollständigen Erdaushub unverhältnismässig wäre
- das Gebäude bewohnt oder in Betrieb ist und nicht unterbrochen werden kann
- die Aussenwand bereits abgedichtet ist, aber Wärmeschutz fehlt
- eine kombinierte Lösung (Injektionstechnik innen + Dämmung) wirtschaftlicher ist
🔧 Praxis-Tipp vom Fachmann
Die Entscheidung „innen oder aussen“ sollte nie vom Preis alleine abhängen. Wir empfehlen immer eine Diagnose vor Ort, bevor eine Methode festgelegt wird. Eine falsch gewählte Innendämmung auf feuchtem Mauerwerk ohne Abdichtung kostet am Ende mehr als die von Anfang an richtig geplante Aussenlösung.
Erst abdichten, dann dämmen – die wichtigste Regel
Der häufigste Fehler bei der Perimeterdämmung innen: Dämmplatten auf eine feuchte oder salzbelastete Wand kleben, ohne die Ursache zu beheben. Das Ergebnis ist absehbar – Feuchtigkeit staut sich hinter der Platte, Schimmel entsteht, die Dämmwirkung bricht ein. Laut SIA-Norm 272 (Feuchtigkeitsschutz und Kellerbau) ist die Klärung und Beseitigung der Feuchtigkeitsursache zwingend vor jeder Innendämmung durchzuführen.
Welche Feuchtigkeitsursachen gibt es im Keller?
| Ursache | Erkennungszeichen | Massnahme vor Innendämmung |
|---|---|---|
| Aufsteigende Kapillarfeuchtigkeit | Feuchteflecken unten, Salzausblühungen | Injektionstechnik (Horizontalsperre) |
| Seitlich eindringendes Sickerwasser | Feuchtestreifen nach Regen, nasse Wand | Vertikalabdichtung innen oder aussen |
| Drückendes Grundwasser | Wasseraustritt an Rissen/Fugen | Injektionsabdichtung, Drainagesystem |
| Kondensat / Tauwasser | Schwitzwasser an kalten Wandflächen | Dämmung alleine reicht, Lüftung prüfen |
Quelle: Brugger AG Mauer-Sanierung, Erfahrungswerte aus über 30 Jahren Praxis; SIA 272
⚠️ Achtung – Schimmel hinter der Dämmplatte
Wer Dämmplatten auf eine ungereinigte, feuchte oder salzbeladene Kellerwand klebt, riskiert Schimmelwachstum im unsichtbaren Bereich hinter der Platte. Dieser Schimmel ist oft erst nach Jahren sichtbar – dann ist der Schaden deutlich grösser als das ursprüngliche Problem. Ursache zuerst klären – das ist keine Option, sondern Pflicht.
Welche Materialien eignen sich für die Perimeterdämmung innen?
Nicht jedes Dämmmaterial ist für die Innendämmung von Kellerwänden geeignet. Entscheidend ist: Das Material muss mit Restfeuchtigkeit im Mauerwerk umgehen können, ohne zu versagen oder Schimmel zu fördern. Laut EnergieSchweiz sind diffusionsoffene, kapillaraktive Dämmstoffe für die Innendämmung erdberührter Wände klar zu bevorzugen.
Calciumsilikat-Platten – unser bevorzugtes System
Calciumsilikat ist hochporös, diffusionsoffen und kapillaraktiv. Die Platte kann Restfeuchtigkeit aus dem Mauerwerk aufnehmen, puffern und wieder abgeben – ohne dass Schimmel entsteht. Gleichzeitig wirkt Calciumsilikat alkalisch, was Schimmelpilzwachstum auf der Plattenoberfläche hemmt. Wärmeleitfähigkeit λ ≈ 0,065 W/(m·K), Druckfestigkeit hoch genug für Wandaufbau. Ideal für Natursteinmauern, Backstein und Betonwände.
Mineralische Dämmputzsysteme
Mineralische Wärmedämmputze auf Perlite- oder Aerogel-Basis lassen sich direkt auf das vorbereitete Mauerwerk aufspachteln. Kein Kleben, keine Fugen, keine Hohlräume hinter der Dämmschicht – das eliminiert potenzielle Schimmelzonen. Die erreichbaren Schichtdicken liegen bei 2–8 cm, was für viele Kelleranwendungen ausreicht. Wir setzen dieses System besonders bei unregelmässigen Wandoberflächen ein, wo Platten nicht bündig anliegen würden. Mehr dazu in unserem Bereich mineralische Wärmedämmung für erdberührte Bereiche.
Was nicht geeignet ist: EPS/Styropor oder Glaswolle von innen

Erdberührte Innenwände sollen nur mineralisch auf Mauerwerk Isoliert werden
EPS (Styropor) ist diffusionsdicht. Hinter einer EPS-Platte an einer Kellerwand stauen sich Feuchte und Salze – mit absehbaren Folgen: Schimmel, Salzausblühungen, Ablösung. Für die Perimeterdämmung innen ist EPS grundsätzlich ungeeignet. Im Aussenbereich (Perimeter aussen, trocken und druckfest verbaut) kann XPS in Ordnung sein – innen nicht.
🔧 Praxis-Tipp vom Fachmann
Wir kleben Calciumsilikat-Platten grundsätzlich vollflächig auf einen Spezialkleber ohne Luftkammern – kein Punkt-Wulst-Verfahren. Luftkammern hinter der Platte sind Schimmelzonen. Vollflächiger Kontakt eliminiert dieses Risiko. Kleine Details machen den Unterschied zwischen einer 5-Jahres-Lösung und einer 30-Jahres-Lösung.
Injektionstechnik: Die Basis jeder Perimeterdämmung innen
Bevor wir eine Innendämmung einbauen, muss das Mauerwerk trocken sein. Bei aufsteigender Kapillarfeuchtigkeit – dem häufigsten Problem in älteren Kellern – kommt unsere Injektionstechnik für die Horizontalsperre zum Einsatz. Wir setzen sie seit über 30 Jahren erfolgreich ein: ohne Erdaushub, ohne Baustellenchaos, direkt von innen.
⚙️ Ablauf – Horizontalsperre mit Injektionstechnik
- Feuchtemessung: Wir messen den Feuchtigkeitsgehalt im Mauerwerk und dokumentieren die Schadenszonen.
- Bohrraster: Im betroffenen Wandbereich werden Löcher im Abstand von 10–12 cm gebohrt, ca. 3–5 cm über Bodenoberkante.
- Injektion: Wasserabweisende Wirkstoffe werden drucklos oder unter Niederdruck eingebracht und verteilen sich kapillar im Mauerwerk.
- Aushärtung: Der Wirkstoff reagiert mit dem Zementstein und bildet eine dauerhafte Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
- Sanierputz + Dämmung: Nach der Aushärtung wird Sanierputz aufgetragen – dann folgt die Perimeterdämmung innen.
Bei seitlich eindringendem Wasser an der Kellerwand (Vertikalabdichtung) ergänzen wir die Horizontalsperre durch eine Innenkratzspachtelung oder Sperrschlamm-Behandlung. Erst wenn das Mauerwerk nachweislich trocken ist, wird gedämmt.
Perimeterdämmung innen vs. aussen – der direkte Vergleich
Beide Methoden haben ihre Berechtigung. Welche die richtige ist, hängt von der konkreten Situation ab:
| Kriterium | Perimeterdämmung innen | Perimeterdämmung aussen |
|---|---|---|
| Erdaushub nötig | ✅ Nein | ⚠️ Ja – aufwendig |
| Bauphysik | ⚠️ Taupunkt im Mauerwerk möglich | ✅ Optimal – Wand bleibt warm |
| Raumverlust | ⚠️ Leichter Raumverlust (4–8 cm) | ✅ Kein Raumverlust innen |
| Kosten | ✅ Günstiger | ⚠️ Höher (Erdarbeiten) |
| Materialwahl | Calciumsilikat, Mineralputz | XPS, mineralische Perimeterplatte |
| Laufender Betrieb möglich | ✅ Ja | ⚠️ Einschränkungen |
| Empfehlung | Bestand, enge Verhältnisse, Sanierung | Neubau, Totalsanierung, freier Zugang |
Quelle: Brugger AG Mauer-Sanierung, Erfahrungswerte aus über 30 Jahren Praxis; SIA 272 (Feuchtigkeitsschutz und Kellerbau)
Perimeterdämmung innen richtig umsetzen – unsere Vorgehensweise
Schritt 1 – Haus-Feuchte-Diagnose
Bevor irgendetwas eingebaut wird, klären wir mit unserer Haus-Feuchte-Diagnose, woher die Feuchtigkeit kommt, wie hoch der Feuchtegehalt im Mauerwerk ist und welche Kombination aus Abdichtung und Dämmung wirklich nötig ist. Diese Diagnose ist Grundlage jeder Offerte.
Schritt 2 – Feuchtigkeitsursache beseitigen
Je nach Diagnoseergebnis: Injektionstechnik für die Horizontalsperre, Sperrschlamm-Behandlung gegen seitliche Feuchtigkeit oder Rissabdichtung. Erst wenn das Mauerwerk nachweislich keine aktive Feuchtigkeit mehr hat, geht es weiter.
Schritt 3 – Sanierputz
Auf die abgedichtete Kellerwand kommt ein normgerechter Sanierputz nach SIA 272. Er puffert Restsalze und Restfeuchtigkeit aus dem Mauerwerk und schafft den richtigen Untergrund für die Dämmplatte. Schichtdicke, Zusammensetzung und Trocknungszeiten richten sich nach dem Wandtyp. Unsere Putz-Sanierung ist ein eigener Fachbereich.
Schritt 4 – Calciumsilikat- oder Mineralputz-Dämmung einbauen
Die Dämmplatten werden vollflächig mit Spezialkleber auf die vorbereitete Wand aufgebracht – kein Punkt-Wulst-Verfahren, keine Lufttaschen. Stösse werden versetzt, Anschlüsse an Boden und Decke diffusionsoffen ausgeführt. Alternativ Mineralputz in mehreren Lagen aufgezogen.
Schritt 5 – Oberflächenbehandlung
Abschluss mit diffusionsoffenem Kalkputz oder Silikatfarbe – keine dampfsperrenden Dispersionsfarben. Der fertige Keller bleibt trocken, warm und schimmelfrei. Wer möchte, schaut sich unsere Referenzprojekte an.
Wärmeschutz durch Perimeterdämmung innen: Was ist realistisch?
Kellerwände ohne Dämmung verlieren erheblich Wärme ans Erdreich. Eine 8 cm dicke Calciumsilikat-Innendämmung (λ = 0,065 W/(m·K)) reduziert den U-Wert einer typischen 30 cm Betonwand von ca. 2,8 W/(m²·K) auf rund 0,65 W/(m²·K) – das entspricht einer Reduzierung des Wärmeverlusts um rund 75 %. In der Praxis bedeutet das spürbar wärmere Böden im darüberliegenden Wohngeschoss und messbar tiefere Heizkosten.
| Dämmsystem | Dicke | λ-Wert | U-Wert Wand danach |
|---|---|---|---|
| Calciumsilikat-Platte | 8 cm | 0,065 W/(m·K) | ca. 0,65 W/(m²·K) |
| Mineralischer Dämmputz (Aerogel) | 4–5 cm | 0,025 W/(m·K) | ca. 0,55 W/(m²·K) |
| Ohne Dämmung (Referenz 30 cm Beton) | – | – | ca. 2,8 W/(m²·K) |
Richtwerte aus der Praxis; λ-Angaben nach Herstellerangaben; U-Wert-Berechnung vereinfacht für 30 cm Normalbeton
Was kostet eine Perimeterdämmung innen?
Verbindliche Preise gibt es nur nach Besichtigung – Wandfläche, Feuchtigkeitssituation und gewähltes System sind zu unterschiedlich. Als Orientierungswerte aus unserer Praxis:
| Leistung | Orientierungspreis (CHF) | Hinweis |
|---|---|---|
| Injektionstechnik Horizontalsperre | ab CHF 80–150/lfm | Je nach Mauerwerksdicke |
| Sanierputz Kellerwand | ab CHF 60–120/m² | Inkl. Untergrundvorbereitung |
| Calciumsilikat-Dämmung innen (8 cm) | ab CHF 120–200/m² | Inkl. Kleber, Finish |
| Mineralischer Dämmputz (4–5 cm) | ab CHF 100–180/m² | Aerogel-Systeme teurer |
| Haus-Feuchte-Diagnose | Auf Anfrage | Oft mit Offerte kombiniert |
Richtwerte aus der Praxis der Brugger AG, Stand 2025. Verbindliche Preise nur nach Begehung und Offerte.
Keller feucht und kalt? Wir kommen vor Ort.
Von der Feuchte-Diagnose über Injektionstechnik bis zur fertigen Perimeterdämmung innen – alles aus einer Hand. Unverbindliche Offerte, über 30 Jahre Erfahrung.
📞 +41 71 688 34 88 | 📱 Natel: +41 79 600 78 71
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Brugger AG Mauer-Sanierung · Schlösslistrasse 7 · CH-8574 Lengwil
Häufig gestellte Fragen zur Perimeterdämmung innen
Fazit: Perimeterdämmung innen schützt – wenn sie richtig gemacht wird
Die Perimeterdämmung innen ist keine Notlösung – sie ist eine vollwertige, dauerhafte Massnahme für jeden Keller, bei dem Graben von aussen nicht möglich oder sinnvoll ist. Mit den richtigen Materialien (Calciumsilikat, Mineralputz), der richtigen Reihenfolge (Abdichten vor Dämmen) und einer normgerechten Ausführung nach SIA 272 hält sie Jahrzehnte – trocken, warm, schimmelfrei.
Wir bei der Brugger AG Mauer-Sanierung führen jeden Schritt aus einer Hand aus: Diagnose, Injektionstechnik, Sanierputz, Dämmung. Kein Hokuspokus – das nötig Verlangte, fachgerecht gemacht, seit über 30 Jahren. Schauen Sie sich unsere Referenzen an oder rufen Sie direkt an.
Über den Autor ✓ Fachlich geprüft
Brugger AG Mauer-Sanierung
Fachbetrieb für Mauerentfeuchtung, Bautenschutz & Kellersanierung seit über 30 Jahren
Die Brugger AG mit Sitz in Lengwil (Thurgau) ist seit über 30 Jahren auf Mauer-Sanierung, Mauerentfeuchtung und Kellerwand-Abdichtung spezialisiert. Unsere Kernkompetenz ist die nachhaltige Abdichtung mit Injektionstechnik – ohne Graben von aussen. Perimeterdämmung innen führen wir als Komplettleistung aus: von der Diagnose bis zur fertigen gedämmten und verputzten Kellerwand. Geführt von der Familie Sagasser.
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