Warum Feuchtigkeit im Keller so gefährlich ist
Ein feuchter Keller ist mehr als nur ein Schönheitsproblem. Wenn Wände nass sind, beginnt der Putz zu bröckeln, es riecht muffig und Schimmel breitet sich aus. Das Raumklima leidet – und mit der Zeit auch die Bausubstanz. Besonders bei älteren Gebäuden fehlen oft Abdichtungen gegen aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchtigkeit. Injektionsverfahren Keller abdichten darum geht es in diesem Artikel.

Hier kommt das Injektionsverfahren Keller abdichten ins Spiel: eine moderne, effektive Methode, um Ihren Keller dauerhaft trocken zu legen – ganz ohne Aufgraben.
Was ist das Injektionsverfahren?
Beim Injektionsverfahren wird ein spezielles Material in das Mauerwerk eingebracht. Dieses verteilt sich in den feinen Poren und Kapillaren und bildet dort eine unsichtbare, wasserabweisende Sperrschicht.
Das Ziel: Feuchtigkeit kann nicht mehr aufsteigen oder seitlich eindringen. Die Wand trocknet nach und nach aus, bleibt aber diffusionsoffen – das heisst, sie kann weiterhin „atmen“.
Wann ist das Injektionsverfahren Keller abdichten sinnvoll?

Das Injektionsverfahren Kellerwände abzudichten
Diese Methode eignet sich besonders, wenn:
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eine Aussenabdichtung nicht möglich oder zu teuer wäre,
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das Haus in einer dichten Bebauung steht (z. B. Reihenhaus),
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Altbauten saniert werden sollen,
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oder die Abdichtung schnell und ohne grosse Bauarbeiten erfolgen muss.
Das Verfahren kann sowohl bei aufsteigender Feuchtigkeit (Horizontalabdichtung) als auch bei seitlich eindringendem Wasser (Vertikalabdichtung) eingesetzt werden.
So funktioniert das Injektionsverfahren Schritt für Schritt

Bilder 1 bis 6 Injektionsverfahren Keller abdichten von Brugger AG Mauer-Sanierung Mauerentfeuchtung
1. Untersuchung der Feuchtigkeit
Zuerst wird geprüft, woher die Nässe kommt und wie weit sie sich ausgebreitet hat. Dafür misst ein Fachmann die Durchfeuchtung der Wände und analysiert das Mauerwerk.
2. Bohren der Injektionslöcher
Entlang der betroffenen Wand werden in regelmässigen Abständen Löcher gebohrt – meist im unteren Bereich des Mauerwerks. Die Tiefe und der Abstand hängen von der Wandstärke und dem Material ab.
3. Einbringen des Injektionsmaterials
Nun wird das Injektionsmittel eingebracht – entweder per Niederdruckinjektion (mit Druckgerät) oder Schwerkraftinjektion (ohne Druck).
4. Verteilung im Mauerwerk
Das Material verteilt sich in den Kapillaren und härtet aus. Dabei entsteht eine wasserdichte, aber diffusionsoffene Sperrschicht.
5. Nachbehandlung
Abschliessend wird die Oberfläche mit Sanierputz behandelt, um Restfeuchtigkeit abzuführen und das Mauerwerk zu schützen.
Welche Materialien werden injiziert?
Je nach Art der Feuchtigkeit und Mauerwerk kommen unterschiedliche Mittel zum Einsatz:
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Silikon- oder Silanlösungen: verhindern das Aufsteigen von Feuchtigkeit (klassische Horizontalsperre).
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Acrylatgele: füllen auch kleinste Poren und sind besonders geeignet bei feinem Mauerwerk.
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Epoxidharze: sehr widerstandsfähig, ideal für Risse oder stark belastete Bereiche.
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Polyurethanharze: dehnfähig, abdichtend und ideal bei seitlichem Wasserdruck.
Der Fachbetrieb wählt das passende Material je nach Problem und Wandaufbau.
Vorteile des Injektionsverfahrens

Neue Oberfläche mit Garantie
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Keine Erdarbeiten nötig – perfekt bei bebauten Grundstücken
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Schnelle Ausführung – meist innerhalb weniger Tage
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Geringe Beeinträchtigung – Arbeiten finden innen statt
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Dauerhafte Wirkung – Schutz für viele Jahre
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Auch in Kombination mit anderen Verfahren einsetzbar (z. B. Innenabdichtung oder Sanierputz)
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Umweltfreundlich – moderne Injektionsmittel sind schadstoffarm und sicher
Grenzen des Injektionsverfahren Keller abdichten
Trotz vieler Vorteile hat auch das Injektionsverfahren seine Grenzen:
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Bei drückendem Grundwasser ist oft eine zusätzliche Aussenabdichtung oder Drainage nötig.
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Bei stark zerstörtem Mauerwerk kann die Verteilung des Mittels eingeschränkt sein.
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Eine falsche Anwendung (z. B. ungleichmässige Bohrlöcher oder zu wenig Material) mindert die Wirksamkeit.
Darum sollte die Abdichtung immer von erfahrenen Fachleuten durchgeführt werden.
Wie lange hält eine Injektion?

Prüfen Sie unsere Google Rezensionen
Eine fachgerecht ausgeführte Abdichtung mit hochwertigen Materialien hält in der Regel 20 bis 30 Jahre, oft sogar länger. Wichtig ist, dass die Ursache der Feuchtigkeit richtig erkannt und beseitigt wurde.
Kosten des Injektionsverfahrens
Die Kosten hängen von der Wandstärke, der Grösse des betroffenen Bereichs und dem Material ab.
Als Richtwert können Sie mit CHF 250–500 pro Quadratmeter rechnen.
Das ist deutlich günstiger als eine Aussenabdichtung, bei der oft umfangreiche Erdarbeiten notwendig sind.
Wann lohnt sich eine Kombination mit anderen Verfahren?
In vielen Fällen wird das Injektionsverfahren mit weiteren Massnahmen kombiniert:
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Sanierputz – verbessert das Raumklima und nimmt Restfeuchtigkeit auf
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Innenabdichtung – zusätzliche Schutzschicht auf der Wandinnenseite
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Horizontalsperre + Vertikalabdichtung – für umfassenden Schutz bei gemischter Feuchtigkeitsbelastung
Diese Kombinationen erhöhen die Wirksamkeit und Langlebigkeit der Sanierung.
Injektionstechnik in der Ostschweiz – ideal für Altbauten

Arbeitsgebiet der Brugger AG Mauersanierung ist in der Schweiz und angrenzendem Ausland
In der Ostschweiz sind viele Häuser älter als 50 Jahre – und damals waren Abdichtungen kaum üblich.
Mit dem Injektionsverfahren lassen sich solche Keller nachträglich abdichten, ohne die historische Substanz zu beschädigen. Das Verfahren eignet sich daher ideal für Altbauten, denkmalgeschützte Gebäude und Sanierungen im Bestand.
Fazit – trockener Keller ohne aufwändige Bauarbeiten
Das Injektionsverfahren ist eine moderne, schonende und effektive Methode, um feuchte Kellerwände dauerhaft abzudichten. Es ersetzt teure Erdarbeiten, schont die Bausubstanz und sorgt für ein gesundes Raumklima.
👉 Wenn Sie Ihren Keller trockenlegen möchten, wenden Sie sich an die Brugger AG – Spezialisten für Mauerentfeuchtung und Sanierung. Wir analysieren die Ursache, wählen das passende Verfahren und machen Ihren Keller wieder dauerhaft trocken.

